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Zur Person

Osteopathin Frankfurt Rebecca Polewsky

Osteopathin Rebecca Polewsky in Frankfurt

MEINE QUALIFIKATIONEN

AUSBILDUNG

  • 2004 Staatlich geprüfte Rettungssanitäterin
  • 2005-2010 Fünfjähriges Vollzeitstudium in Osteopathischer Medizin mit über 5.000 Unterrichtseinheiten am German College of Osteopathic Medicine (GCOM), Schlangenbad: staatlich anerkannte Osteopathin
  • 2011 Erlangung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde als Heilpraktikerin

WEITERBILDUNG

  • 2012-2014 zweijährige Ausbildung in Haptonomie bei Frans R. Veldman (Schwangerschaftsbegleitung für Paare)
  • 2013-2018 sechsjähriger philosophischer Fellowship, EVOST-Fellow (Evolutionary Medicine within the Osteopathic Field) bei Max Girardin und Jean-Paul Höppner
  • seit 2016 Ausbildung in Neurointegrativer Medizin: NIS (neurologisches Integrationssystem) bzw. mittlerweile NFI (Neurofunktionelle Integration), der Weiterentwicklung von NIS durch Dr. med. Philip Eckardt www.neurolog.de
  • seit 2018 Start der dreijährigen Kursreihe “Die Anwendung evolutionärer Physiologie in der osteopathischen Praxis” bei Max Girardin

 

FORTBILDUNGEN

  • Mehrfache Teilnahme an Dissektionskursen “Anatomie am Präparat”, Heidelberg
  • Mehrfache Teilnahme an osteopathischen Kongressen sowie am Kongress für Menschliche Medizin 2015, Frankfurt
  • Diverse Wochenend-Fortbildungen zu den Themen Stoffwechsel und Ernährung, Hormonsystem,  “Discovering The Health In Trauma” und “Trust Your Hands”
  • Interdisziplinäre Weiterbildungen zum Thema CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

 

WIE ICH ZUR OSTEOPATHIE KAM – EINE KLEINE GESCHICHTE ZU MEINEM WERDEGANG

Es war einmal eine gelernte Osnabrückerin, die sich sehr nach dem Ende der Schullaufbahn sehnte. Auf dem Weg zum Abitur stellte sie sich die Frage, was sie denn mit der neu gewonnenen Freiheit und dem Rest des Lebens Schönes anstellen könnte. Das war ich. Und plötzlich war da aus heiterem Himmel der Wunsch Medizin zu studieren.

Aufgrund sehr schlechter Noten in Katholischer Religion konnte ich jedoch nicht direkt einen Studienplatz ergattern. Ich hatte also ausreichend Zeit um meinen Wunsch in der Wirklichkeit zu überprüfen. Heute bin ich meinem damaligen Religionslehrer sehr dankbar dafür. Denn diese Überprüfung war auch dringend notwendig, da mich als Kind Besuche im Krankenhaus immer zu Tränen rührten, weil mir die Menschen dort so unfassbar leid taten.

Nach einem mehrmonatigen Krankenpflegepraktikum hatte ich gelernt, was professionelle Distanz ist und dass ein Krankenhaus kein Ort zum Gesundwerden ist. Nun wollte ich noch mehr lernen und austesten, ob das mit der Medizin wirklich das Richtige für mich ist. Ich absolvierte daher eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin und war immer noch nicht abgeschreckt. Ganz im Gegenteil: ich war fasziniert vom tiefen Verständnis der Notfallmediziner für die Funktionsweise des Körpers. Außerdem beeindruckte mich die unmittelbare Reaktion der bis eben noch in Lebensgefahr schwebenden Person.

Ich sah aber auch viele Menschen mit schwersten Ausprägungen sogenannter Zivilisationskrankheiten. Sie waren nicht mehr in der Lage ein selbstbestimmtes Leben zu führen und abhängig von einem Haufen Medikamente. Mich trieb damals die Frage um, wie man bloß so schwer krank werden und vor allem dauerhaft bleiben kann.

Bis dahin war Kranksein für mich nur eine vorübergehende Episode gewesen, in der ich mich sehr schlapp fühlte und ständig schlief. Ich hatte vielleicht ein bisschen Glieder- und Kopfschmerzen und wurde liebevoll umsorgt. Nach einigen Tagen verschwand die Müdigkeit, die Kräfte und der Appetit kehrten zurück und nach der ersten Dusche fühlte ich mich vital und bestens erholt. Nach Kranksein kam Gesundwerden, das kannte ich nur so.

Allerdings erinnere ich mich, dass ich schon als Kind nicht verstanden habe, warum andere Kinder mit einem grippalen Infekt von ihren Eltern zum Arzt gebracht wurden anstatt sich einfach zu Hause auszukurieren. Und bei denen, die ständig wegen Neurodermitis zum Hautarzt mussten, ohne dass es ihnen damit dauerhaft besser ging, habe ich damals schon gedacht, dass da etwas nicht stimmen kann. Heute weiß ich, was da nicht stimmt.

Durch meine diversen Hospitationen wurde mir also bewusst, dass ich später nicht in einem Krankenhaus arbeiten und Schadensbegrenzung betreiben möchte. Als ich dann nach 2 Jahren immer noch keinen Studienplatz für Medizin in Aussicht hatte, schaute ich wieder mal nach Alternativen in diesem Internet. Zu diesem Zeitpunkt gab es das gefühlt gerade erst und plötzlich landete ich auf der Webseite vom damals in Deutschland einzigen College für Osteopathische Medizin, das eine Vollzeitausbildung anbot. Ich hatte keine Ahnung, was genau mich da erwartete, ich wusste nur, dass es passt und wenige Wochen später saß ich in der ersten Vorlesung. 

Weiter geht es nach der nächsten Maus 🙂