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Video: Beschwerden des Kiefergelenks und die Ursachen

  • Rebecca Polewsky
  • 23.01.2014

 

VIDEO: DER ZUSAMMENHANG VON KIEFERGELENKSPROBLEM UND ATMUNG

ZEIT-Artikel: Gleichberechtigung – Not am Mann?

  • Rebecca Polewsky
  • 15.01.2014

Die Mehrheit meiner Patienten sind Frauen. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber es wäre wünschenswert, wenn auch immer mehr Männer den Weg zu einem Osteopathen fänden. Grundsätzlich ist es wohl so, dass sich Frauen eher medizinische Hilfe suchen, auch wenn ich immer wieder überrascht bin, was selbst Patientinnen an körperlichen und speziell gynäkologischen Beschwerden teilweise über Jahre aushalten, weil da angeblich “nichts zu machen sei”. Manchmal hat schon die Mutter (und deren Mutter) das gleiche Leiden tapfer ertragen und erwartet selbiges von ihrer Tochter. Nun aber zurück zu den Männern, ihnen ist der folgende Artikel gewidmet. Letztendlich geht es um unsere Gesellschaft, um das Zusammenleben von Menschen und unsere grundlegenden menschlichen Bedürfnisse. Sechs Seiten interessante Beobachtungen über und seltene Einblicke in das Mannsein im 21. Jahrhundert:

Artikel aus DIE ZEIT, 2.01.2014, Nr. 02: DAS GESCHWÄCHTE GESCHLECHT

Ebenfalls sehenswert in diesem Zusammenhang ist ein Trailer von The Representation Project für den Film “The Mask You Live In”, der 2014 in den USA in die Kinos kommt. 2011 gab es schon die mehrfach preisgekrönte Dokumentation “Miss Representation”, die sich mit dem Frauenbild in den Medien beschäftigt.

TRAILER “THE MASK YOU LIVE IN”

TRAILER “MISS REPRESENTATION”

 

 

Interview: Psychosomatik “Keiner sucht sich eine Krankheit aus”

  • Rebecca Polewsky
  • 12.07.2013

Was Patienten wollen, Ärzte können sollten und wann Heilung misslingt.

Aus: Süddeutsche Zeitung, 11. August 2010 14:27
Interview: Werner Bartens

Bernd Hontschik, 57, ist psychosomatisch orientierter Chirurg in Frankfurt. In der Thure-von-Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin setzt er sich dafür ein, die Psychosomatik in jeder medizinischen Disziplin zu verankern. Bei Suhrkamp gibt er seit 2006 die Reihe MedizinHuman heraus – sein Buch “Körper, Seele, Mensch” ist als erster Band erschienen. Hontschik schreibt eine Zeitungskolumne, die 2009 unter dem Titel “Herzenssachen” bei Weissbooks herauskam.

SZ: Sind Psychosomatik und Chirurgie nicht ein Widerspruch?

Hontschik: Nur wenn man Psychosomatik als eigenständiges Fach begreift. Dann stehen beide Fächer nebeneinander wie Frauenheilkunde und Innere Medizin. Das entspricht nicht meinem Verständnis. Die Idee, dass es etwas wie Psychosomatik geben muss, stammt wohl daher, dass es in der Schulmedizin so große Defizite gibt. Man konzentriert sich auf die kranke “Körpermaschine”.

SZ: Wie merkt man bei einem chirurgischen Patienten mit einer Wunde oder einem Knochenbruch, ob die Seele drückt?

Hontschik: Zunächst steht die Verletzung im Vordergrund. Dann wird weiter behandelt, und man merkt manchmal, dass etwas nicht stimmt, etwa dass der Patient nicht loslassen kann von der Verletzung. Oder eine kleine Wunde erschüttert ihn in seinen Grundfesten. Dazu muss man allerdings aufmerksam sein.

SZ: Fragen Sie gezielt nach seelischen Schwierigkeiten?  weiterlesen